Liebe Leserinnen, Leser und lieber Christian (ja damit meine ich mich selber!),
nach einer kurzen Funkpause melde ich mich wieder aus dem wunderschönen OZ (so nennen Australien die einheimischen). Wie versprochen folgen heute auch ein paar Bilder und eine knappe Zusammenfassung der letzten Tage. Gleich zu Begin ein Foto vom Shanghai Airport, weil ich sonst nicht wüsste wie ich es im Text unterbringen sollte.
Heute ist ein trauriger Tag! Mir wurde mein Teller und mein Bundeswehr Besteck entwendet. Diese beiden Utensilien stellten sich als meine bisher hilfreichsten heraus, nun muss ich mich nach Ersatz umschauen. Hoffentlich sehe ich mal einen mit meinem Zeug am Frühstückstisch, damit ich ihm mal gewaltig die Ohren verknoten kann.
Das Hostel
Nun folgt eine knappe Zusammenfassung der letzten Tage. Ich bin also im Hostel angekommen und wurde sehr nett von allen aufgenommen. Das knüpfen von Kontakten ist wirklich sehr einfach auch wenn meine english Kenntnisse bei weitem nicht mehr so gut sind, wie sie es einmal waren. Ich kam also auf mein Zimmer, dass ich mit 3 Leuten teile. Zu diesem Zeitpunkt waren das 2 deutsche, ein Brite und nicht zu vergessen meine Wenigkeit. Dementsprechend hatte ich direkt 3 neue Freunde und das entwickelte sich stätig weiter. Das groesste Problem besteht eigentlich darin, sich die ganzen Namen und Gesichter zu merken. Dementsprechend findet man eigentlich immer jemanden mit dem man etwas unternehmen oder einfach nur reden kann. Zum unterhalten und Sonnenbaden bietet sich der Hostel eigene Balkon an, dessen Ausblick man bei dem Bild eventuell erahnen kann.
Die Umgebung
Da ich bei Fotos eher auf Qualität als auf Quantität stehe habe ich bisher noch nicht wirklich viele im Petto. Allerdings habe ich beim Joggen am Strand einige schöne Stellen ausgemacht und mich im Anschluss auf den Weg gemacht um diese Bilder einzufangen. Es ist wirklich fast wie in einem Traum. An der Ostküste Sydneys, liegt ein schöner Strand am nächsten und diese sind alle über eine Art Strandpromenade miteinander verbunden. Ich möchte wirklich keinem diesen schönen Fleck Erde vorenthalten, deshalb folgen nun einige Bilder. Als erstes haben wir den Blick auf einen Strand etwas südlich vom Hostel (Bronte Beach).
Am Ende dieses Strandes folgt eine kleine aber beeindruckende Steilküste. Dort brechen sich an windigen Tagen riesige Wellen. Als ich das Foto von dieser Szene gemacht habe, war es leider nicht wirklich Windig aber ich denke man bekommt einen Eindruck.
Leider hatte ich nur in den ersten beiden Tagen Glück mit dem Wetter. Nach zwei Tagen mit über 33 Grad am Tag und Temperaturen um die 25 Grad in der Nacht, war es die letzten Tage eher kalt und verregnet. Mit kalt und verregnet meine ich 25 Grad am Tag und ab und an einmal ein Regenschauerchen! Also kein Grund zur Besorgnis, ich werde schon nicht erfrieren.
Workout und die Folgen
Bekanntlich hebe ich ganz gern mal ein paar Kilo um meinen deutschen Pansen zu stählern. Genau aus diesem Grund war ich schon seit einigen Tagen auf der Suche nach geeigneten Plätzen und Trainingsgeräten. Als ich dienstagmorgens einen mittelschnellen Ausflug mit meinen Laufschuhen hatte, konnte ich mein Glück kaum fassen. Genau am Strand ist eine Art Trimm-dich-Pfad.
Dort kann man quasi alles üben und trainieren was das Herz begehrt und obendrein auch noch unentgeltlich. In diesem Moment hätte ich die ganze Welt umarmen können, was ich aber nicht tat, sondern ich trainierte bis der Arzt kam! Dummerweise habe ich es ein wenig übertrieben und ich konnte am folgenden Tag (Mittwoch) nur beschwerlich mein Bett verlassen. Zum Glück schlafe ich oben im doppelstock Bett und musste mich unter dekadenten Schmerzen über eine schmale Leiter nach unten begeben. Unten angekommen habe ich beschlossen meine geplante Stadterkundung zu stornieren. Eigentlich musste ich nichts stornieren, weil ich nur mit dem Bus in die Stadt fahren wollte, um mir die hauptattraktionen dieser kleinen Hafenstadt etwas näher zu bringen. Aus diesem Grund habe ich bisher leider noch nicht viel mehr wie Frauen, Wasser, Surfboards und den Stadtteil Boni gesehen. (Wobei das Thema Frauen schon wieder ein ganz anderes ist…)Eisberge in Australien?
Meinen Mittwoch verbrachte ich dafür an einem anderen aber sehr außergewöhnlichem Ort.
Da es sehr windig war und die Wellen meterhoch, waren alle Strände der Umgebung gesperrt. Deshalb haben wir uns kurzerhand für einen Meerwasserpool entschieden, den so genannten “Bondi Iceberg” (Bondi Iceberg, der vermutlich so heisst weil es ein großes weißes Apartmenthaus am Strand ist). Es war wirklich ein tolles Erlebnis. Die Wellen brechen sich direkt am Pool und die Gischt fliegt einem direkt über den Kopf. Ein wirklich Atemberaubendes Erlebnis mit einem wunderschönen Ausblick auf den Bondi Beach und das Meer.Ausblick
Bald folgen Surfbericht und hoffentlich die Hauptattraktionen Sydneys. Am Freitag werde ich mich wohl mit einem Kanu durch den Hafen begeben, mal schauen wie das wird. Zu guter letzt noch ein schöner Sonnenuntergang vom Hostel Balkon.
Grueße aus down under! Ich glaube ich hab schon eine menge Blut im Kopf, mal schauen wie lange man das Kopfüber aushalten kann?!






