Da ist er wieder!

3 12 2009

Liebe Leserinnen, Leser und lieber Christian (ja damit meine ich mich selber!),

nach einer kurzen Funkpause melde ich mich wieder aus dem wunderschönen OZ (so nennen Australien die einheimischen). Wie versprochen folgen heute auch ein paar Bilder und eine knappe Zusammenfassung der letzten Tage. Gleich zu Begin ein Foto vom Shanghai Airport, weil ich sonst nicht wüsste wie ich es im Text unterbringen sollte.

Shanghai Airport

Shanghai Airport

Heute ist ein trauriger Tag! Mir wurde mein Teller und mein Bundeswehr Besteck entwendet. Diese beiden Utensilien stellten sich als meine bisher hilfreichsten heraus, nun muss ich mich nach Ersatz umschauen. Hoffentlich sehe ich mal einen mit meinem Zeug am Frühstückstisch, damit ich ihm mal gewaltig die Ohren verknoten kann.

Das Hostel

Nun folgt eine knappe Zusammenfassung der letzten Tage. Ich bin also im Hostel angekommen und wurde sehr nett von allen aufgenommen. Das knüpfen von Kontakten ist wirklich sehr einfach auch wenn meine english Kenntnisse bei weitem nicht mehr so gut sind, wie sie es einmal waren. Ich kam also auf mein Zimmer, dass ich mit 3 Leuten teile. Zu diesem Zeitpunkt waren das 2 deutsche, ein Brite und nicht zu vergessen meine Wenigkeit. Dementsprechend hatte ich direkt 3 neue Freunde und das entwickelte sich stätig weiter. Das groesste Problem besteht eigentlich darin, sich die ganzen Namen und Gesichter zu merken. Dementsprechend findet man eigentlich immer jemanden mit dem man etwas unternehmen oder einfach nur reden kann. Zum unterhalten und Sonnenbaden bietet sich der Hostel eigene Balkon an, dessen Ausblick man bei dem Bild eventuell erahnen kann.

Blick vom Hostel auf Tamarama Beach

Blick vom Hostel auf Tamarama Beach

Die Umgebung

Da ich bei Fotos eher auf Qualität als auf Quantität stehe habe ich bisher noch nicht wirklich viele im Petto. Allerdings habe ich beim Joggen am Strand einige schöne Stellen ausgemacht und mich im Anschluss auf den Weg gemacht um diese Bilder einzufangen. Es ist wirklich fast wie in einem Traum. An der Ostküste Sydneys, liegt ein schöner Strand am nächsten und diese sind alle über eine Art Strandpromenade miteinander verbunden. Ich möchte wirklich keinem diesen schönen Fleck Erde vorenthalten, deshalb folgen nun einige Bilder. Als erstes haben wir den Blick auf einen Strand etwas südlich vom Hostel (Bronte Beach).

Bronte Beach

Bronte Beach

Am Ende dieses Strandes folgt eine kleine aber beeindruckende Steilküste. Dort brechen sich an windigen Tagen riesige Wellen. Als ich das Foto von dieser Szene gemacht habe, war es leider nicht wirklich Windig aber ich denke man bekommt einen Eindruck.

Klippen am Bronte Beach

Klippen am Bronte Beach


Leider hatte ich nur in den ersten beiden Tagen Glück mit dem Wetter. Nach zwei Tagen mit über 33 Grad am Tag und Temperaturen um die 25 Grad in der Nacht, war es die letzten Tage eher kalt und verregnet. Mit kalt und verregnet meine ich 25 Grad am Tag und ab und an einmal ein Regenschauerchen! Also kein Grund zur Besorgnis, ich werde schon nicht erfrieren.

Workout und die Folgen

Bekanntlich hebe ich ganz gern mal ein paar Kilo um meinen deutschen Pansen zu stählern. Genau aus diesem Grund war ich schon seit einigen Tagen auf der Suche nach geeigneten Plätzen und Trainingsgeräten. Als ich dienstagmorgens einen mittelschnellen Ausflug mit meinen Laufschuhen hatte, konnte ich mein Glück kaum fassen. Genau am Strand ist eine Art Trimm-dich-Pfad.

Trimm-dich-Pfad, Station Klimmzüge

Trimm-dich-Pfad, Station Klimmzüge

Dort kann man quasi alles üben und trainieren was das Herz begehrt und obendrein auch noch unentgeltlich. In diesem Moment hätte ich die ganze Welt umarmen können, was ich aber nicht tat, sondern ich trainierte bis der Arzt kam! Dummerweise habe ich es ein wenig übertrieben und ich konnte am folgenden Tag (Mittwoch) nur beschwerlich mein Bett verlassen. Zum Glück schlafe ich oben im doppelstock Bett und musste mich unter dekadenten Schmerzen über eine schmale Leiter nach unten begeben. Unten angekommen habe ich beschlossen meine geplante Stadterkundung zu stornieren. Eigentlich musste ich nichts stornieren, weil ich nur mit dem Bus in die Stadt fahren wollte, um mir die hauptattraktionen dieser kleinen Hafenstadt etwas näher zu bringen. Aus diesem Grund habe ich bisher leider noch nicht viel mehr wie Frauen, Wasser, Surfboards und den Stadtteil Boni gesehen. (Wobei das Thema Frauen schon wieder ein ganz anderes ist…)

Eisberge in Australien?

Meinen Mittwoch verbrachte ich dafür an einem anderen aber sehr außergewöhnlichem Ort.

Bondi Iceberg!

Bondi Iceberg!

Da es sehr windig war und die Wellen meterhoch, waren alle Strände der Umgebung gesperrt. Deshalb haben wir uns kurzerhand für einen Meerwasserpool entschieden, den so genannten “Bondi Iceberg” (Bondi Iceberg, der vermutlich so heisst weil es ein großes weißes Apartmenthaus am Strand ist). Es war wirklich ein tolles Erlebnis. Die Wellen brechen sich direkt am Pool und die Gischt fliegt einem direkt über den Kopf. Ein wirklich Atemberaubendes Erlebnis mit einem wunderschönen Ausblick auf den Bondi Beach und das Meer.

Ausblick

Sonnenuntergang Sydney

Sonnenuntergang Sydney

Bald folgen Surfbericht und hoffentlich die Hauptattraktionen Sydneys. Am Freitag werde ich mich wohl mit einem Kanu durch den Hafen begeben, mal schauen wie das wird. Zu guter letzt noch ein schöner Sonnenuntergang vom Hostel Balkon.

Grueße aus down under! Ich glaube ich hab schon eine menge Blut im Kopf, mal schauen wie lange man das Kopfüber aushalten kann?!





Bin angekommen

30 11 2009

Hallo allerseits,

der Christian ist in Australien angekommen! Ich möchte nun mal schnell die letzten Tage zusammenfassen.

Die Anreise

Am Mittwoch ging es 15:20 am Erfurter Bahnhof los. Glücklicherweise habe ich dank der liebreizenden Hilfe meiner Mutter meine Sachen noch rechtzeitig gepackt bekommen (Danke nochmal an dieser Stelle). Die Bahnfahrt war relativ unspektakulär und deswegen gehe ich auch nicht weiter darauf ein. In Frankfurt angekommen habe ich meinen großen Rucksack (100 Liter) eingechecked und hab mich dann noch ein bisschen entspannt. Der Flug ging dann 19:50 und enthielt neben mir auch noch massenhaft Chinesen. Ich bin mit Air China geflogen und das auch noch nach Shanghai. Kann die Airline eigentlich nur empfehlen… schön billig und der Platz und das Essen stimmen eigentlich auch.

Shanghai und Sydney

Wie dem auch sei, in Shanghai angekommen (11 Stunden Flug) wurde ich von Horden kleiner Chinesen umlagert. Alles samt hatten Masken im Gesicht um sich vor der Schweinegrippe zu schützen. Dummerweise sehe ich in keinster Weise aus wie ein Chinese, ich bin auch viel grösser und eine Maske hatte ich auch nicht dabei. Demnach verbrachte ich meinen 5 stuendigen Aufenthalt immer mit einem respektvollen Sicherheitsabstand zu den meinen kleinen gelben Freunden. Egal wo ich war oder gesessen habe, keiner kam mir näher als 3 Meter!!! Nun gut, dann wieder ab ins Flugzeug und auf nach Sydney. Hier angekommen wird man quasi vollständig gefilzt, was aber auch mit daran liegen kann das ich mit einer Horde Chinesen unterwegs war. Diese führen bekanntlich die lustigsten Lebensmittel bei sich. Naja und neben Waffen und Drogen darf man halt auch keine Lebensmittel einführen. Lange Rede kurzer Sinn, wir mussten uns in mehreren Reihen zum Filzen anstellen und durften dann alle unser Gepäck öffnen. Zu mindestens ist das allen vor mir passiert. Zu mir sagte die nette Dame nur “Have a nice day” und ich konnte mit Sack und Pack das fremde Land betreten.

Sydney

Kaum den Flughafen verlassen schlug mir erstmal ein lauwarmer (33 Grad) Sommerwind ins Gesicht. Glücklicherweise hatte ich eine lange Hose und einen Pullover an, was mich dann auch direkt zum starken Schwitzen veranlasste. Aus lauter Freude über mein sicheres und problemloses ankommen in Australien, habe ich direkt meine Eltern angerufen. Dabei habe ich allerdings nicht bedacht das es Donnerstag und 1:30 morgens ist. Komischerweise ist mein Vater aber schon nach kurzer ans Telefon gegangen. Im Anschluss hatte ich das Bedürfnis eine Toilette aufzusuchen um mich zu erfrischen und die Sachen gegen etwas Sommertaugliches zu wechseln. Auf meinem Weg entdeckte ich auf dem Flughafen eine Dusche die ich auch direkt in Beschlag nahm. Nachdem ich den halben Rucksack ausgebreitet hatte und mit einem Handtuch und Duschgel bewaffnet unter der Brause stand, musste ich leider festellen das die Bedienelemente nicht an Ort und Stelle waren. Ich dachte mir nur “Kritischer Abbruch!!!” und bin auf das vorhandene Waschbecken ausgewichen. Frei nach dem Motto Katzenwäsche for the win! Erfrischt und neu eingekleidet hab ich mich dann auf den Weg zum Hostel gemacht.

Anreise zum Hostel

Ich hatte mir ein Hostel vorher in Deutschland gebucht, hatte aber keine Karte oder eine Wegbeschreibung. (Mein Sydney Reiseführer ist wohl einen Tag nach meiner Abreise in Erfurt angekommen, an dieser Stelle nochmal danke an buch.de) Also habe ich einfach die Information am Flughafen aufgesucht und die haben mir drei Möglichkeiten aufgezählt (Bus, Zug, Taxi). Ich habe mich für den Bus entschieden; Grund dafür war der preisliche Vorteil. (Anmerkung an mich selbst “du bist ein Fuchs”) Leider wurden im Bus keine Stationen angesagt und deshalb hab ich den Busfahrer gebeten mich an der richtigen Station zu wecken und mich notfalls aus dem Bus zu entfernen. Hat auch prima geklappt und zu letzt blieben mir auch nur noch 5 Meter Fußweg bis ins Hostel.

Im Hostel angekommen, schnell eingechecked und Sachen auf das Zimmer gebracht. Im Anschluss habe ich mich noch in halber Zombie gestallt auf den Weg gemacht um mir etwas zu Essen zu besorgen. Ich war zwar total im Eimer und wollte nur noch schlafen aber der Hunger hat mich wie fast immer besiegt. Der Rest des Tages verlief eher unspektakulär, ich habe etwas gegessen und wollte dann gegen 14 Uhr ein Mittagsschläfchen halten. Leider bin ich erst gegen 22 Uhr wieder aufgewacht und somit war dieser Tag gegessen.

Am nächsten Tag habe ich mir die Umgebung angeschaut, einige Leute kennengelernt und meinen TFT-gebräunten Körper an den Strand gelegt. Das Hostel ist wirklich ideal gelegen, es sind nur 100 Meter bis zu einem der geilsten Strände die ich je gesehen hab. Aber schaut es euch am besten selber an…

Soviel erstmal von mir, die nächsten Tage fasse ich bald kurz zusammen und Bilder folgen auch bald! Liebe Gruesse an die daheim geblieben!








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